Rückblick auf Dein Jahr: Wie Du Dein 2019 reflektierst

Rückblick auf Dein Jahr: Wie Du Dein 2019 reflektierst

In sechs Tagen verabschieden wir uns in das nächste Jahr und wir fragen uns schon wieder: Wo ist eigentlich die Zeit geblieben? Um Dein Jahr nochmal ganz genau zu reflektieren, nimm Dir ein wenig Zeit und lass die letzten zwölf Monate nochmal Revue passieren. Wieso Du das tun solltest und was Du davon hast, erfährst Du hier.

2019 neigt sich dem Ende zu und manche fangen am Ende des Jahres an etwas ins Grübeln zu kommen, wie das Jahr so gelaufen ist. Nimm Dir etwas Zeit für Dich und blicke ganz genau auf Dein Jahr zurück. So kannst Du Dich auf der einen Seite nochmal an alle schönen Momente erinnern und auf der anderen Seite hilft Dir der Jahresrückblick dabei, was Du in Zukunft verändern möchtest und wie Du Dich persönlich weiterentwickeln kannst.

Wir haben Tipps für Dich, wie Du das Jahr 2019 für Dich reflektieren kannst. Als Hilfe kannst Du Dir jetzt hier unseren ahead Jahresrückblick Planer downloaden und Deine Highlights aus den letzten zwölf Monaten sammeln und aufschreiben. Wir empfehlen Dir, dass Du Dir Deinen Jahresrückblick ausdruckst und mit einem Stift ausfüllst, da die Dinge so besser verinnerlicht werden als am Bildschirm.

 

Rückblick auf verschiedene Lebensbereiche

Wenn Du auf Dein Jahr zurückblickst, nehme Dir jeden Monat von Januar bis Dezember einzeln vor und reflektiere ihn. Wenn Du ein wenig Hilfe bei der Erinnerung brauchst, dann kannst Du Deine Fotos durchschauen und in Deine Chatverläufe hineingucken. Das hilft Deinem Gedächtnis wieder auf die Sprünge. Du kannst auch Deine Lieblingsplaylist laut aufdrehen. Haben ein paar besondere Songs einige Deiner Erlebnisse schöner gemacht oder geprägt? Auch so wirst Du Dich bestimmt an einige Situationen zurückerinnern können, die Du erstmal nicht auf den Schirm hast.

Für Deinen Rückblick schau Dir diese Bereiche an:

  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Gesundheit und Körper
  • Soziale Kontakte
  • Job und Finanzen
  • Hobbies und Freizeit

Du denkst Dir wahrscheinlich erstmal: Puh was soll ich da denn hinschreiben? Das weiß ich jetzt nicht! Du musst nicht gleich alles auf einmal komplett ausfüllen und kannst den Rest machen, wenn Dir etwas eingefallen ist. Schreibe aber nicht irgendwas auf, um die Seiten zu befüllen. Schließlich willst Du Dein Jahr produktiv reflektieren und sollst am Ende nicht nur eine schöne Erinnerung haben. Dein Jahresrückblick auf das vergangene Jahr wird Dir nämlich auch eine Unterstützung dabei sein, wie Du in das nächste Jahr startest.

Zunächst konzentrieren wir uns aber voll und ganz auf das vergangene, bevor wir unsere Schlüsse ziehen und motiviert ins neue Jahr gehen. Wir geben Dir jetzt ein paar Anstöße, was Du zum Beispiel aufschreiben kannst und erklären Dir was Du Dir unter diesen Punkten vorstellen kannst.

 

Persönlichkeitsentwicklung

Hier kannst Du Dir überlegen, was Du in diesem Monat über Dich selbst gelernt hast, in welchen Bereichen Du Dich weiterentwickelt hast oder was Dich motiviert und angetrieben hat. Du kannst bei diesem Punkt zum Beispiel schreiben, dass Du Dich weniger geärgert, achtsamer gelebt hast oder Dich in irgendeiner Form weitergebildet hast. Möglicherweise hattest Du auch eine tolle Idee, die Du realisieren konntest oder noch vorhast es zu tun.

 

Gesundheit und Körper

Wie war eigentlich Dein Wohlbefinden das Jahr über? Denke dabei nicht nur an Deine physische, sondern auch an Deine psychische Gesundheit. Was hat Dich glücklich oder stolz gemacht? Du kannst hier zum einen aufschreiben, dass Du Dich zum Beispiel sehr fit und vital gefühlt hast oder Deine Leistungen und Erfolge dokumentieren, wie zum Beispiel, dass Du das erste Mal x Kilometer gelaufen bist, Deine höchste Schrittzahl erreicht hast oder x Kilogramm abgenommen bzw. zugenommen hast.

 

Soziale Kontakte

Bei sozialen Kontakten kannst Du aufschreiben, welche Person vor allem für Dich wichtig war, Dich unterstützt hat, Dir Energie gegeben hat oder mit der Du etwas Schönes erlebt hast. Das kann jemand aus Deiner Familie sein, ein Freund oder Dein Partner. Vielleicht hat Dir aber sogar eine völlig fremde Person ein nettes Kompliment gemacht, auf das Du stolz bist. Ist die Person jemand aus Deinem Bekanntenkreis, schreibe nicht einfach nur den Namen dort hin, sondern auch kurze Stichpunkte zu diesem tollen Moment oder wobei Dir die Person geholfen hat.

 

Job und Finanzen

Hast Du dieses Jahr einen neuen Job angefangen oder eine Beförderung bekommen? Glückwunsch! Wertschätze aber auch die kleinen Dinge, die Dir in Deiner beruflichen Laufbahn passiert sind. Hast Du einen guten Vortrag gehalten, ein Projekt erfolgreich beendet oder zu einem sonstigen Erfolg beigetragen? Vielleicht arbeitest Du ja auch beispielsweise im sozialen Bereich und hast einer Person geholfen wieder gesund zu werden oder konntest sie zu etwas motivieren. Oder studierst Du und hast eine gute Note für eine Klausur bekommen?

Was hast Du Dir von Deinem verdienten Geld besonderes geleistet? War es vielleicht ein tolles Event, dass Du besucht hast oder ein Restaurant, in dem Du richtig gut gegessen hast. Wenn wir an Finanzen denken, dann ist das meist etwas negativ assoziiert und wir beschweren uns über hohe Kosten. Aber sieh es positiv. Was konntest Du Dir schönes damit ermöglichen? Versuche Dich daran zu erinnern, wie Du Dich gefühlt hast, wenn Du ein positives Erlebnis hattest.

 

Hobbies und Freizeit

Es gibt die verschiedensten Hobbies und Freizeitmöglichkeiten. Welches Erlebnis, dass diesen Lebensbereich betrifft, ist Dir besonders positiv in Erinnerung geblieben und warum? Bist Du in einem Verein und Dein Team hat ein Match gewonnen? Hast Du eine schöne Reise unternommen oder hattest einfach einen besonders tollen Abend mit einem guten Gespräch mit einem Freund?

 

Das bringt Dir der Jahresrückblick

Wozu nun das Ganze? Der Jahresrückblick hilft Dir dabei Dich auf Deine positiven Erlebnisse und Erfolge zu konzentrieren und unterstützt Dich bei einer positiven Grundstimmung in Deinem Leben. Manchmal bleiben uns negative Ereignisse so lange im Kopf, dass wir uns noch wochenlang über etwas ärgern. Bei den positiven Dingen im Leben verfliegt das Gefühl meist schneller. Wenn Du Dir Deine schönen Erlebnisse zurück ins Bewusstsein holst und dafür dankbar bist, steigert das Dein Wohlbefinden und Du schaust auch positiver und motivierter in die Zukunft.

Bei dem Jahresrückblick geht es darum, dass Du Dich auf die guten Dinge, die Du erlebt hast, bewirken konntest konzentrierst. Führe Dir diese Sachen genau vor Augen und mache so das Positive für Dich sichtbar. Am Ende siehst Du, welches Bild sich in Deinen einzelnen Lebensbereichen abbildet und in welche Richtung sich Dein Leben entwickelt hat.

 

Nicht alles ist rosig: Rückblick auf die wenig erfolgreichen Dinge

Natürlich gibt es auch Dinge in unserem Leben, die wahrscheinlich nicht so gut gelaufen sind. Vielleicht hast Du sogar eine schwere Zeit durchgemacht. Schreibe Dir auch diese Sachen auf einen separaten Zettel auf. Über welche Dinge hast Du Dich sehr geärgert? Warum hast Du Dich darüber geärgert? Was war rückblickend davon sogar unnötig, weil Du es eventuell zu persönlich genommen hast?

In einem zweiten Schritt schreibst Du Dir auf einem weiteren Zettel, was Du besser machen kannst und was Du verändern willst – nichts muss unmöglich sein. Bekanntlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Eine positive Einstellung ist dabei der erste Weg zur Besserung. Oft setzen wir uns mit negativen Gedanken nämlich selbst ein Limit und hindern uns daran, voranzukommen.

 

Rückblick: Mit Ritualen das Jahr abschließen

Zum Jahresabschluss kannst Du dann ein kleines Ritual einführen. Nimm Dir den Zettel mit Deinen negativen Erlebnissen und Dingen, die Dich stören. Du kannst diesen Zettel dann beispielsweise verbrennen oder zerreißen. Das kann Dir dabei helfen, Dich von den negativen Sachen freizumachen, loszulassen und Raum für neue und positive Gedanken oder Vorhaben zu machen.

Die positiven Dinge aus Deinem Jahresrückblick sollst Du natürlich behalten. Dazu kannst Du die Zettel in einen Briefumschlag stecken oder woanders aufbewahren. Wenn Du Dich dann irgendwann dabei erwischst, wie Du alles schlecht redest oder es Dir nicht gut geht, kannst Du Deine Zettel hervorholen und Dich so aufmuntern.

 

Fazit

Mit dem intensiven Auseinandersetzen Deines Jahresrückblicks kannst Du negative Dinge abschließen und hinter Dir lassen und Dich durch den Fokus auf das Positive in Deinem Leben mit einem guten Gefühl ins nächste Jahr verabschieden. Du hast tolle Dinge erlebt, Du hast Erfolge erleben können und auch wenn es nicht immer rundum gut lief, hast Du Erkenntnisse gewinnen und viel lernen können und weißt jetzt, was Du im nächsten Jahr besser machen und woran Du arbeiten kannst. Auf all das kannst Du stolz sein, dazu musst Du kein Mittel gegen Krebs erfunden haben. Sei für alles, was in Deinem Jahr passiert ist, dankbar und schau lächelnd auf das Jahr 2019 zurück und freue Dich auf das was kommen wird.