MCT Oel aus Kokosnüssen

MCT Öl: Dein Treibstoff für mehr Leistung

MCT Öl bietet Dir eine einfache Möglichkeit, um Deine Leistung auf allen Gebieten zu steigern. Nutze das besondere Öl für Deinen Bulletproof-Coffee am Morgen und starte direkt mit voller Power in den Tag. Doch was macht das MCT Öl so besonders? Wie wirkt es? Worauf musst Du achten? Die Antworten findest Du hier.

Was ist MCT Öl?

MCT Öl besteht aus mittelkettigen Fettsäuren, die von Deinem Körper schnell und effizient in Energie verwandelt werden können. In Lebensmitteln kommen mittelkettige Fettsäuren nur in einem geringen Anteil vor. MCT Öl liefert Dir die einzigartige Energiequelle in purer Form.

MCT steht für medium-chain triglycerides oder mittelkettige Triglyceride. Als Triglyceride liegen 90 % der Fette vor, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Sie bestehen aus einem Glycerin-Molekül und drei Fettsäuren. Ein Triglycerid kann sowohl drei unterschiedliche als auch drei identische Fettsäuren besitzen. Fettsäuren sind wiederum aus unterschiedlich vielen Kohlenstoffatomen aufgebaut, die kettenförmig aneinandergereiht sind. Je nach Länge dieser Kohlenstoffketten werden die Fettsäuren als kurz, mittel oder lang bezeichnet. In natürlicher Form kommen meistens Fettsäuren mit einer geraden Anzahl an Kohlenstoffatomen vor. Wenn die Rede von Fettsäuren ist, findest Du oft Angaben wie beispielsweise C 8:0 für die Caprylsäure oder C 18:1 für die Ölsäure. Das C ist dabei das Symbol des Kohlenstoffatoms. Die erste Zahl gibt die Anzahl der Kohlenstoffatome an. Die zweite Zahl sagt Dir, wie viele ungesättigte Bindungen die Fettsäure hat. C 8:0 ist also eine gesättigte Fettsäure mit acht Kohlenstoffatomen, während C 18:1 eine einfach ungesättigte Fettsäure mit 18 Kohlenstoffatomen beschreibt. Mittelkettige Fettsäuren sind immer gesättigt. Allerdings bedeutet das längst nicht, dass sie ungesund sind. Forscher sprechen mittelkettigen Fettsäuren im Gegensatz zu langkettigen gesättigten Fettsäuren eine schützende Wirkung für das Herz-Kreislauf-System zu.1

Mittelkettige Triglyceride haben ihrem Namen entsprechend nur mittelkettige Fettsäuren. Chemisch gesehen zählen zu den mittelkettigen Fettsäuren alle Fettsäuren mit einer Kohlenstoffanzahl von C6 bis C12. Der biologische Weg zur Energiegewinnung ist bei C12-Fettsäuren jedoch identisch wie der von langkettigen Fetten. Daher werden C12-Fettsäuren im biologischen Sinn oft schon zu den langkettigen Fettsäuren gezählt. Dennoch ist es faktisch nicht falsch, wenn MCT Öl auch C12-Fette enthält. Es erfüllt dann aber nicht optimal den von Dir gewünschten Zweck der möglichst schnellen und langandauernden Energielieferung. Deswegen solltest Du beim Kauf von MCT Öl darauf achten, woraus es genau besteht.

Zu den mittelkettigen Fettsäuren gehören:

  • Capronsäure (C6)
  • Caprylsäure (C8)
  • Caprinsäure (C10)
  • Laurinsäure (C12)

So schmeckt MCT Öl

Gutes MCT Öl ist geruchs- und geschmacksneutral. Daher ist es ideal, um es in Speisen oder Getränken gemischt zu Dir zu nehmen. Neben Deinem Bulletproof-Coffee eignen sich dazu ebenfalls Smoothies wunderbar.

Natürlich kannst Du MCT Öl auch unter Deine Lieblingsspeisen mischen. Durch das MCT Öl wird der Geschmack nicht verfälscht, dafür aber sogar noch verstärkt. Es hat nämlich natürliche geschmacksverstärkende Eigenschaften. MCT Öl ist allerdings nicht zum Braten geeignet. Durch den niedrigen Rauchpunkt von MCT Ölen können Inhaltsstoffe über den Rauch schon bei relativ niedrigen Temperaturen verloren gehen. Zudem können dabei giftige Stoffe entstehen.

Wie wirkt MCT Öl?

Mittelkettige Triglyceride werden bereits im Magen in ihre Fettsäuren aufgespalten. Die freien Fettsäuren können über die Dünndarmschleimhaut direkt ins Blut gelangen. Kaum an ihren Zielzellen angelangt, erreichen die Fettsäuren auch schon die Zellkraftwerke, die Mitochondrien, wo sie in Energie umgewandelt werden.

Aufgrund der recht kurzen Fettsäureketten ist MCT Öl wasserlöslich und benötigt weder Gallensäuren noch Pankreassaft, um verdaut zu werden. Für die Spaltung der mittelkettigen Triglyceride in die freien Fettsäuren und die Glycerin-Moleküle reicht das fettspaltende Enzym des Magens, die Magenlipase, bereits aus. Daher können die wirksamen Bestandteile des MCT Öls ins Blut übergehen, sobald sie den Dünndarm erreichen. So werden sie anschließend in die Leber transportiert. Bei langkettigen Fettsäuren inklusive der C12-Laurinsäure sind wesentlich mehr Schritte notwendig, bis sie aufgespalten in der Leber ankommen.

Warum werden mittelkettige Fettsäuren schneller verstoffwechselt?

Die Oxidation von Fettsäuren, sprich die Energiegewinnung aus Fetten, findet hauptsächlich in den Mitochondrien der Zielzellen statt. C8- und C10-Fettsäuren benötigen im Gegensatz zu C12- und langkettigen Fettsäuren keinen zusätzlichen Transporter wie das Carnitin, um in die Mitochondrien zu gelangen.

Für die Zielzellen ist es also schlichtweg einfacher, mittelkettige Fettsäuren zu nutzen. Deshalb bevorzugen die Zellen mittelkettige Fettsäuren gegenüber langkettigen Fettsäuren regelrecht. Dieser vereinfachte Transport in die Mitochondrien ist ein weiterer Schritt, der bei der Umwandlung der C8- und C10-Fettsäuren in Energie Zeit spart.

Forscher gehen davon aus, dass zu diesen Zielzellen auch Nervenzellen des Gehirns zählen. Ihnen zufolge können zumindest die C8-Fettsäuren die Blut-Hirn-Schranke passieren und von den Mitochondrien in den Nervenzellen verarbeitet werden. Demnach kann die Energiegewinnung aus der Caprylsäure in den Nervenzellen direkt erfolgen und nicht nur indirekt über die sogenannten Ketonkörper, die in der Leber aus dem MCT Öl gewonnen werden.2, 3, 4

Was sind Ketonkörper?

In der Leber wird ein Teil der mittelkettigen Fettsäuren in sogenannte Ketonkörper umgebaut. Die Ketonkörper dienen als transportable Brennstoffe, die die Leber für andere Organe bereitstellt. In den Mitochondrien dieser Organe können die Ketonkörper bei Bedarf schnell in Energie umgewandelt werden.

Organe wie Herz und Niere bevorzugen als Energiequelle sogar Ketonkörper gegenüber Glucose. Andere Organe müssen sich bei einer ketogenen Ernährung auf die primäre Verwendung von Ketokörpern umstellen. Allerdings scheint diese Gewöhnung nicht so drastisch zu sein, wie lange Zeit angenommen wurde. Die oft vorherrschende Annahme ist, dass Ketonkörper nur in Abwesenheit von Glucose und bei bestimmten Krankheiten vom Gehirn als Energiequelle genutzt wird. Dabei liefern einige wissenschaftliche Studien deutliche Hinweise darauf, dass das Gehirn durchaus in der Lage sein kann, Ketonkörper in Anwesenheit einer normalen Glucosekonzentration im Blut zu nutzen.2, 3, 4

Aus mittelkettigen Fettsäuren werden mehr Ketonkörper gebildet als bei der Verstoffwechselung langkettiger Fette. Somit eignet sich MCT Öl auch hervorragend zur ketogenen Ernährung. Wenn Du neu einsteigen möchtest, solltest Du mit einer geringeren Dosis beginnen. Ansonsten kannst Du Kopfschmerzen, Bauchkrämpfe oder Durchfall bekommen.

Leistungssteigerung mit MCT Oel

Leistungssteigerung mit MCT Öl

MCT Öl kann schneller von Deinem Körper aufgenommen und verarbeitet werden als andere Öle und Fette. Dadurch bekommst Du einen Energieschub, der lange anhält und Deinen Kopf frei macht.

Gegenüber Zucker hat MCT Öl gleich mehrere Vorteile. Die Energie aus MCT Öl steht Dir sofort zur Verfügung und ist nachhaltig. Die Energiegewinnung aus Zucker ist hingegen nur von kurzer Dauer. Der Insulinspiegel steigt durch die Aufnahme von Zucker zunächst stark an, bevor er recht schnell wieder abfällt. Wenn das passiert, befindest Du Dich in einem Leistungstief. Das empfindest Du als Abgeschlagenheit und Du wirst schnell wieder hungrig. Deckst Du Deinen akuten Energiebedarf stattdessen mit MCT Öl, hat das keinen Einfluss auf Deinen Insulinspiegel. Folglich fühlst Du Dich längere Zeit fit, satt und zufrieden. Laut mehreren wissenschaftlichen Studien werden die Fettsäuren aus dem MCT Öl nicht in Fettzellen gespeichert. Dass Du durch die Einnahme von MCT Öl in den empfohlenen Mengen an Körperfett zulegst, ist demnach sehr unwahrscheinlich. Es ist im Gegenteil sogar möglich, mit Hilfe von MCT Öl abzunehmen. Dabei spielt vor allem auch die anregende Wirkung auf den Stoffwechsel eine entscheidende Rolle.5, 6, 7, 8

Außerdem spielen die Ketonkörper, die aus den mittelkettigen Triglyceriden vermehrt gewonnen werden, bei der Leistungssteigerung durch MCT Öl eine gewisse Rolle. Ketonkörper haben Studien zufolge neuroprotektives Potential. Die Wissenschaftler berichten sogar von einer verbesserten kognitiven Leistung bei Alzheimerpatienten aufgrund der Energiegewinnung aus Ketonkörpern.1, 9, 10 Andere Studien beschreiben zudem, dass Ketonkörper die Acetylcholin-Produktion fördern können.11, 12 Acetylcholin ist ein Botenstoff, mit dessen Hilfe die Nervenzellen deines Gehirns kommunizieren. Bei jedem Denkprozess spielt Acetylcholin eine Rolle. Darüber hinaus ist Acetylcholin an den Bewegungen deiner Muskeln beteiligt. Wenn durch die Ketonkörper, die Dein Körper aus MCT Öl gewinnen kann, die Synthese von Acetylcholin angeregt wird, könnte das für Deine mentale und körperliche Leistungssteigerung vorteilhaft sein.

Welches ist das beste MCT Öl?

Hochwertiges MCT Öl mit einem möglichst hohen Gehalt an Caprylsäure ist die beste Wahl. Die C8-Fettsäure wird schnell und effizient verstoffwechselt, zieht gleichzeitig aber die wenigsten Nebenwirkungen nach sich.

Die C6-Capronsäure kann zwar ähnlich leicht verdaut werden wie die Caprylsäure, führt jedoch häufiger zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Bauchkrämpfen und Durchfall.

Bis die Caprinsäure mit 10 Kohlenstoffatomen in Energie umgewandelt wird, vergeht etwas mehr Zeit als bei der kürzeren Caprylsäure. Vor allem wenn beide Fettsäuren zusammen eingenommen werden, wird zuerst die Caprylsäure verstoffwechselt. Laut einer Studie ist dies besonders in Nervenzellen der Fall. Möchtest Du also die Leistung Deines Gehirns steigern, solltest Du das unbedingt wissen und berücksichtigen.13

Die C12-Fettsäure Laurinsäure scheidet aufgrund ihres Stoffwechselwegs wie eine langkettige Fettsäure aus. Außerdem entstehen aus ihr weniger Ketonkörper als aus den kürzeren Fettsäuren.

MCT Öl Kokosöl Unterschied

MCT Öl oder Kokosöl – Das ist der Unterschied

MCT Öl besteht ausschließlich aus mittelkettigen Fettsäuren, während Kokosöl zusätzlich langkettige Fettsäuren enthält. MCT Öl kann aber aus Kokosöl gewonnen werden. Gutes MCT Öl ist bei Zimmertemperatur im Gegensatz zu Kokosöl flüssig.

In der Natur gibt es kein reines MCT Öl. Hauptsächlich pflanzliche feste Fette wie Kokosfett und Palmkernöl enthalten mittelkettige Fettsäuren. Allerdings auch nur zu 50 bis 60 %, wenn die längere Laurinsäure als mittelkettige Fettsäure gesehen wird. Von der guten Caprylsäure sind nur etwa 5 bis 10 % enthalten. In ungefähr dem gleichen Bereich liegt der Anteil der C10-Caprinsäure. Die genaue Zusammensetzung der verschiedenen Fettsäuren im Kokosöl hängt von den verwendeten Kokosnüssen und der Herstellungsweise ab.

Das richtige Öl hängt von der gewünschten Funktion ab

Wenn Du schnelle Energie brauchst, nimmst Du idealerweise MCT Öl. Kokosöl kannst Du vor allem immer dann verwenden, wenn Du Öl zum Braten oder Kochen benötigst. Der dezente Kokosgeschmack sollte natürlich zu dem entsprechenden Gericht passen. MCT Öl und Kokosöl sind also eigentlich keine Konkurrenten sondern eine prima Ergänzung zueinander.

Wo kannst Du MCT Öl kaufen?

MCT Öl kannst Du in Form reiner C8-Caprylsäure in Zukunft in unserem Online-Shop bestellen. Sicher würdest Du auch in einigen Drogeriemärkten und im Reformhaus fündig werden. Du solltest jedoch ganz genau darauf achten, dass das MCT Öl Deiner Wahl die hochwertige Caprylsäure in möglichst hohem Anteil enthält.

[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27547436
[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24169853
[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12843297
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8534586
[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9570335
[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17878693
[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18296368
[8] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25636220
[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3810342/
[10] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25301680
[11] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7028919
[12] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9833403
[13] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28682459

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