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17. 10. 2017 0 Kommentare


Inhaltsverzeichnis

    Der Reishi ist in der chinesischen Medizin und in vielen Ländern Asiens schon sehr lange bekannt. Er wird traditionell eingesetzt um die verschiedensten Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu bekämpfen. Daher gilt er dort als umfassender Heilpilz. Mittlerweile gibt es immer mehr internationale Studien1, die die vielfältigen Inhaltsstoffe des Reishi und deren Wirkungen wissenschaftlich untersuchen. Diese liefern bereits viele Anhaltspunkte für eine Reihe von positiven Effekten des Reishi-Pilzes:

    • Beruhigende und stresslösende Wirkung
    • Stärkung des Immunsystems
    • Abschwächung von bakteriellen und viralen Infektionen
    • Stabilisierung des Blutzuckers
    • Schützende Wirkung für Magen und Leber
    • Unterstützende Wirkung bei der Bekämpfung von Tumorzellen
    • Gesteigerte Beweglichkeit bei Fibromyalgie
    • Schützende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System

    Der botanische Name des Reishi-Pilzes ist Ganoderma lucidum. Im Deutschen ist er auch als Glänzender Lackporling bekannt. Er wächst weltweit an Laubbäumen und kann hauptsächlich am Fuße von Eichen gefunden werden. Gezüchtet werden kann er auch auf Baumstümpfen oder Mischungen aus Holzspänen und Getreideschrot mit weiteren Zusätzen. Die eigene Zucht ist jedoch sehr aufwändig und kostet viel Zeit. Aufgrund seiner hölzernen Struktur und seines bitteren Geschmackes wird der Reishi nicht als Speisepilz angesehen. Stattdessen kann er pulverisiert oder geraspelt als Tee genossen sowie als Nahrungsergänzungsmittel gezielt eingesetzt werden.

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    In Asien wird der Reishi sehr gerne bei stressbedingten Anspannungen und Unruhen zur Beruhigung und Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts eingenommen. Die Wissenschaft versucht einerseits diese Wirkung nachzuweisen und andererseits die Art und Weise der möglichen Wirkung zu verstehen. In zwei professionellen Studien2,3 konnten die Extrakte, die aus dem Fruchtkörper des Pilzes gewonnen wurden, in höheren Dosen sogar die Einschlafzeit verkürzen, die Schlafdauer verlängern und insgesamt die Schlafqualität verbessern. Die Wissenschaftler sind sich jedoch noch nicht über die Funktionsweise der beruhigenden und schlaffördernden Wirkung einig. Es gibt verschiedene Hinweise, die folgenden Wirkungsweg vermuten lassen: Bestimmte Stoffe aus dem Reishi-Extrakt könnten einem natürlich im Körper vorkommenden Botenstoff - der Gamma-Aminobuttersäure (GABA) - verhelfen, leichter an dessen Andockstellen im Gehirn zu binden. GABA hat im Gehirn eine hemmende Wirkung auf unterschiedliche Hirnaktivitäten. Ist in bestimmten Hirnregionen wenig GABA vorhanden, kann das Unruhe, Anspannung und Schlaflosigkeit verursachen. Stress kann ein Grund für die niedrige Menge dieses Botenstoffes sein. Durch die Aufnahme des Reishi-Extraktes könnten den Studien zufolge die entsprechenden Hirnregionen empfänglicher für die Gamma-Aminobuttersäure gemacht werden. Die geringen Mengen des Botenstoffes würden dann ausreichen, um ihre hemmende Wirkung zu entfalten. So wäre für Entspannung gesorgt und die negative Auswirkung des Stresses wäre gemildert. Im Gegensatz zu Schlaftabletten hätte der Reishi den Vorteil, dass er nicht abhängig machen würde und verträglicher wäre.

    Reishi und das Immunsystem

    Der Reishi-Pilz enthält mehrere Inhaltsstoffe, die sich laut Forschern positiv auf das Immunsystem auswirken können1. Demnach enthält der Reishi spezielle Polysaccharide, also bioaktive Vielfachzucker, die entzündungshemmend wirken und die Produktion von Immunzellen fördern. Zum andern machen die Wissenschaftler sogenannte Terpene verantwortlich für eine mögliche Stärkung des Immunsystems durch Reishi. Beispiele für Terpene sind Menthol und das Provitamin A, eine Vorstufe von Vitamin A. Im Reishi wurden viele verschiedene Terpene gefunden, von denen einige sogar bislang einzigartig sind. Die Terpene sind auch verantwortlich für den bitteren Geschmack des Pilzes. Außerdem beschreiben die Forscher in ihren Studien, dass der Pilz Lektine produziert. Das sind komplexe Proteine, die auch vom menschlichen Körper selbst gebildet werden und direkt an der Funktion des Immunsystems beteiligt sind. Zudem geben die Forscher an, dass viele Bestandteile des Reishi-Pilzes als Antioxidans Immunzellen beschützen könnten und das Immunsystem auf diese Weise bei der Bekämpfung von Krankheitserregern und der Überwachung körpereigener Zellen unterstützen könnten.

    Abschwächung von bakteriellen und viralen Infektionen durch Reishi

    Neben der Stärkung des Immunsystems vermuten Wissenschaftler, dass Reishi-Extrakte das Potential haben, direkt bakterielle und virale Infektionen zu bekämpfen1. In mehreren Studien konnten Forscher mit Hilfe von Reishi-Extrakten, die Vermehrung von Bakterien und Viren unterdrücken, während menschliche Zellen keinen Schaden genommen haben. Die Forscher versprechen sich dadurch mögliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Antibiotika und Virostatika, um das Ausbreiten einer Infektion auf eine schonendere Art zu verhindern. So erhoffen sie sich, dass bei schwerwiegenden Infektionen zukünftig Reishi-Extrakte begleitend zu Antibiotika und Virostatika eingesetzt werden können. Wenn dadurch die Dosis der Medikamente herabgesetzt werden könnte, würde das auch die Nebenwirkungen der Antibiotika und Virostatika verringern.

    Auswirkungen des Reishi auf die Stabilisierung des Blutzuckers

    Eine Stabilisierung des Blutzuckers ist nicht nur bei einem bereits bestehenden Diabetes mellitus sinnvoll, sondern ebenso zur Vorbeugung vorteilhaft. Zu hohe Blutzuckerwerte und zu starke Schwankungen sollten vermieden werden. Je höher der Blutzuckerspiegel ist, desto mehr Insulin muss die Bauchspeicheldrüse ausschütten. Durch das Insulin kann der Zucker von den Zellen aufgenommen und dort verarbeitet werden. Steigt der Blutzuckerspiegel zu oft und zu stark an, reagieren die Zellen irgendwann nicht mehr so gut auf das Insulin und es entsteht ein Diabetes mellitus Typ 2. Auch hierzu gibt es vielversprechende Studien, die eine mögliche Wirkung von Reishi-Extrakten auf den Blutzuckerspiegel untersuchen. In diesen Studien konnte der Blutzuckerspiegel von Diabetes-Patienten gesenkt werden und somit die benötigte Insulinmenge reduziert werden1. Wenn der Blutzuckerspiegel stabilisiert werden kann, werden zu heftige Anstiege der Blutzuckerwerte vermieden, wodurch die Behandlung eines Diabetes mellitus‘ vereinfacht oder die Entstehung der Erkrankung verhindert werden könnte. Selbstverständlich wird der Reishi-Pilz niemals ein Freifahrtschein für eine ungesunde Ernährung sein, aber ein guter Begleiter auf dem Weg in ein gesundes Leben.

    Schutz für Magen und Leber durch Reishi

    Andere Studien veranschaulichen ein weiteres Mal wie vielfältig der Reishi anscheinend wirken kann3,4,5. Diese erläutern, dass Reishi-Extrakte sowohl eine schützende Wirkung auf Magen und Leber als auch eine heilende Wirkung bei einer Leberschädigung und bei Magengeschwüren haben könnte. Sie liefern Anzeichen dafür, dass der Reishi je nach Ursache der Schädigung an verschiedenen Punkten ansetzt. So könnte der Reishi demnach ein Enzym hemmen, das die Leber schädigt, wenn es in zu hoher Konzentration vorkommt. Zudem könnte der Reishi die Entstehung eines schädlichen Abbauproduktes der Leber reduzieren. Im Falle eines Magengeschwürs könnte Reishi die Rückbildung des schützenden Schleims der Magenschleimhaut begünstigen.

    Reishi und die Bekämpfung von Tumorzellen

    Polysaccharide und Terpene aus Reishi-Extrakten, denen eine stärkende Wirkung auf das Immunsystems nachgesagt wird, konnten in mehreren Untersuchungen eine Anti-Tumor-Wirkung erreichen6,7. Da das Immunsystem neben Krankheitserregern ebenso Tumorzellen bekämpft, ist dieser Zusammenhang naheliegend. Durch eine Stärkung des Immunsystems wird daher gleichzeitig die Abwehr gegen Krebs erhöht. Zusätzlich berichten Studien von einem Einfluss auf das Tumorwachstum durch Reishi. Ein Tumor benötigt Blutgefäße, die ihn mit Sauerstoff und Energie versorgen. Der Reishi hinderte in diesen Studien die Blutgefäße des Tumors daran, sich weiter auszubilden. Dadurch wurde das Tumorwachstum gestoppt. Reishi-Extrakte konnten die Tumorzellen aber auch unmittelbar zum Absterben bringen. Eine Streuung der Tumorzellen, also die Metastasierung, könnte laut den Autoren dieser Studien durch Reishi-Extrakte außerdem reduziert werden.

    Bis Reishi-Extrakte als eigenständige Therapie bei Krebs eingesetzt werden, werden noch weitere wissenschaftliche Untersuchungen notwendig sein. Vorerst könnte die potentielle Kraft des Heilpilzes Reishi begleitend und unterstützend zu Krebstherapien genutzt werden.

    Reishi bei Fibromyalgie

    Der Reishi-Pilz gibt Menschen Hoffnung, die an der noch recht unerforschten Krankheit Fibromyalgie leiden. Betroffene haben rheumaähnliche Schmerzen und reagieren an einigen Stellen äußerst druckempfindlich. Eine Steifigkeit der Gelenke kann sie in der Bewegung einschränken und eine Menge weiterer Symptome können auftreten. Es gibt bislang keine heilende Therapie gegen Fibromyalgie. Daher ist es umso wichtiger, zumindest die Symptome lindern zu können. Im Rahmen einer spanischen Studie konnten Reishi-Extrakte Fibromyalgie-Patienten eine bessere Beweglichkeit verschaffen und ihnen damit etwas mehr Lebensqualität zurückgeben8.

    Reishi und das Herz-Kreislauf-System

    Reishi wird oft auch mit einer Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems in Verbindung gebracht. Eine neuere Studie untersuchte die Wirkung von Öl, das aus dem Reishi gewonnen wurde9. Sie kommt zu der Schlussfolgerung, dass dieses Reishi-Öl eine schützende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben kann. Es gibt eine Reihe weiterer Studien, die sich mit einem Zusammenhang zwischen Reishi und dem Herz-Kreislauf-System befassen10. Diese sind allerdings noch recht widersprüchlich und nicht umfassend genug, um zu einem klaren Ergebnis zu kommen. Dennoch sind sie gemeinsam mit den jahrhundertelangen Erfahrungen aus Asien schon jetzt Grund genug, um an dem Thema dranzubleiben und die Forschung fortzuführen.

    Weitere Bestandteile des Reishi

    Darüber hinaus konnten durch ausführliche Analysen1 weitere Bestandteile im Reishi gefunden werden:

    • Kalium
    • Calcium
    • Magnesium
    • Eisen
    • Natrium
    • Zink
    • Kupfer
    • Phosphor
    • Vitamine
    • Proteine
    • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

    Diese könnten neben den oben beschriebenen Inhaltsstoffen ebenfalls an der Wirkung auf die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden beteiligt sein, die dem Reishi als Heilpilz in Asien zugeschrieben wird.

    Nebenwirkungen des Reishi

    Die Wissenschaft steht noch am Anfang, wenn es darum geht, die Funktionsweise aller wirksamen Inhaltsstoffe des Pilzes Reishi im Detail zu verstehen. Im Laufe der Zeit werden aber immer mehr wissenschaftliche Beweise für die Wirkung des Reishi gefunden. Langsam fängt folglich auch die Schulmedizin an, den Nutzen des Reishi zu erkennen und seiner Beliebtheit in Asien auf den Grund zu kommen. Da es mittlerweile zahlreiche Hinweise auf eine äußerst vielfältige Wirkung des Pilzes Reishi gibt, erklärt diese Vielfalt gleichzeitig auch die Schwierigkeit bei der Erforschung aller Inhaltsstoffe des Reishi. Solange die Wirkmechanismen noch nicht vollständig geklärt sind, sollten sicherheitshalber empfohlene Dosierungen unbedingt eingehalten werden und bei zusätzlicher Einnahme von Medikamenten ein Arzt zu Rate gezogen werden. Schließlich sollte die Wirkung des Heilpilzes Reishi, der auch als Symbol des Glücks und der Unsterblichkeit zählt, nicht unterschätzt werden.

     

    1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK92757/
    2. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17383716 
    3. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15671683
    4. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10077435
    5. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11789593
    6. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16269156
    7. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18444142
    8. http://www.aulamedica.es/nh/pdf/9601.pdf
    9. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27713910
    10. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25686270

     
     


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