03. 10. 2018 0 Kommentare


Vielleicht kennst du das Gefühl: Du quälst dich morgens aus dem Bett und kommst auch tagsüber nicht in die Gänge. Um einigermaßen fit zu sein, trinkst du literweise Kaffee, der dich jedoch nur noch schläfriger macht. Müdigkeit ist keine Seltenheit. Wenn du tagsüber etwas wacher und konzentrierter sein möchtest, solltest du diesen Artikel lesen.

Auch wenn du noch jung, fit und agil bist, gibt es diese gewissen Tage, an denen du dich uralt fühlst. Deine Glieder sind schwer wie Blei. Du bekommt die Augen kaum auf, obwohl du eigentlich wach sein solltest. Fakt ist: Viele Menschen leiden unter Müdigkeit. Neben Stress und einem hohen Koffein-Konsum gehören Schlafstörungen zu den häufigsten Ursachen von Müdigkeit. Um Müdigkeit vorzubeugen, musst du nicht ständig Kaffee trinken. Eine gesunde Ernährung, Entspannung und Bewegung reichen schon aus, um etwas gegen Müdigkeit zu tun.

1. Tipp gegen Müdigkeit: Achte auf eine gesunde Lebensweise

Lass dich durchchecken!

Sobald deine Müdigkeit tage- oder wochenlang anhält, können Erkrankungen für die Symptome verantwortlich sein. Deshalb solltest du dich, sobald das Schlafbedürfnis über einen längeren Zeitraum anhält, von einem Arzt durchchecken lassen.

Neben Herzerkrankungen kommen Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen und Anämie (Blutarmut) als Ursachen infrage. Auch kann die Müdigkeit durch eine sogenannte Schlafapnoe verursacht werden, die meist viele Jahre unentdeckt bleibt. Unter einer Schlafapnoe versteht man eine schwere Schlafstörung, die mit einer mehrmaligen Unterbrechung der Atmung einhergeht.

Beweg dich!

Sport ist gesund – das weiß eigentlich jeder. Den inneren Schweinehund zu überwinden fällt den meisten Menschen allerdings schwer. Dabei ist Sport eines der besten Mittel gegen Müdigkeit. Sport macht nämlich nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit.

Um in den Genuss der leistungssteigernden Wirkung zu kommen, solltest du allerdings regelmäßig Sport treiben. Der Aufwand lohnt sich. Wenn du mit dem Training erst einmal begonnen hast, wirst du nachts nicht nur besser ein- und durchschlafen können – du wirst dich auch tagsüber wach und energiegeladen fühlen./p>

Crossfit, Boxen, Yoga, Laufen: Sportarten gibt es viele, um den Kreislauf zu pushen und neue Energie zu tanken. Selbst ein 15-minütiger zügiger Spaziergang kann wahre Wunder bewirken. Vor allem dann, wenn du dich in der Mittagszeit draußen aufhältst und ganz nebenbei noch etwas Vitamin D tankst.

 

Yoga ist übrigens der perfekte Wachmacher für Morgenmuffel, weil die Übungen (Asanas) auf eine bewusste, tiefere Atmung abzielen. Indem du tiefer ein- und ausatmest, versorgst du deinen Körper mit mehr Sauerstoff.

Durch die sanfte Dehnung sorgst du nicht nur für mehr Kraft und Flexibilität in den Muskeln und Gelenken – die Posen haben auch eine entspannende Wirkung. Außerdem kannst du mit Yoga deine Haltung verbessern, was sich wiederum positiv auf deine Atmung auswirkt.

Je besser deine Haltung ist, desto tiefer kannst du auch ein- und ausatmen. Aus diesem Grund eignet sich Yoga vor allem für Menschen, die vorwiegend im Sitzen arbeiten.

Abnehmen lohnt sich

Abnehmen bei chronischer Müdigkeit? Dieser Tipp kann tatsächlich helfen, wenn du dich ständig müde und kraftlos fühlst. Übergewicht belastet nämlich den Körper - vor allem das Herz-Kreislauf-System. Zusätzliches Gewicht zu verlieren lohnt sich also, um mehr Energie zur Verfügung zu haben und chronischer Müdigkeit entgegenzuwirken.

Müdigkeit Ursachen Test - Abnehmen lohnt sich

2. Tipp gegen Müdigkeit: Optimiere deine Tagesroutine

Früh schlafen gehen

Häufigste Ursache von Müdigkeit ist Schlafmangel. Deshalb solltest du möglichst zeitig ins Bett gehen, um für einen erholsamen Schlaf zu sorgen. Früh schlafen zu gehen fällt den meisten Menschen schwer. Vielen bereitet das Einschlafen Probleme – andere sind in der Nacht mehrmals wach.

Wer unter Schlafproblemen und der damit verbundenen Müdigkeit leidet, sollte sich angewöhnen, jeden Abend um dieselbe Uhrzeit ins Bett zu gehen. Der Körper gewöhnt sich daran, sodass dir das Einschlafen leichter fällt.

Einen positiven Aspekt hat das regelmäßige Zubettgehen noch: Dein Körper schüttet in den Abendstunden das Schlafhormon Melatonin aus, das für einen erholsamen Schlaf sorgt. Nach Mitternacht erreicht der Melatoninspiegel seinen Höhepunkt, während er danach wieder langsam abfällt.

Da die Ausschüttung des Schlafhormons durch (blaues) Licht gebremst wird, solltest du das Schlafzimmer möglichst abdunkeln und störende Lichtquellen, die von LED-Lampen, Smartphones oder Computerbildschirmen ausgehen, ausschalten.

Auf die innere Uhr achten

Normalerweise sind wir tagsüber wach, während wir nachts schlafen. Dieser ständige Wechsel wird im Wesentlichen durch unsere innere Uhr bestimmt, die sich nach einem ganz natürlichen Tag- und Nachtrhythmus richtet.

Dass wir morgens aufwachen und abends müde werden, liegt vor allem an der Sonne, die unseren circadianen Rhythmus mitbestimmt. Sobald das Sonnenlicht auf die Haut und Netzhaut trifft, schüttet der Körper das Stresshormon Cortisol aus, das dich morgens wach macht. Abends sinkt der Cortisolspiegel wieder, während der Melatoninspiegel zu steigen beginnt. Melatonin ist ein Schlafhormon, das für einen erholsamen Schlaf sorgt.

Dass der körpereigene Taktgeber sich nicht überlisten lässt, merken Schichtarbeiter nur zu gut. Sie arbeiten gegen ihre innere Uhr, weil sie nachts arbeiten und tagsüber schlafen müssen. Die Leistungskurve erreicht zwischen drei und vier Uhr nachts ihren Tiefpunkt, weshalb diese Menschen ganz besonders häufig unter Schlafstörungen und Müdigkeit leiden.

Natürliche Pflanzenextrakte aus Zitronenmelisse, Hopfen und Passionsblume können in diesem Fall zu einem erholsamen Schlaf beitragen. Diese Wirkstoffkombination steckt übrigens in unserem Produkt DEEP SLEEP, das zusätzlich Melatonin enthält. DEEP SLEEP kann deine Schlafqualität verbessern, um besser ein- und durchschlafen zu können und chronischer Müdigkeit vorzubeugen.

Gönne dir etwas mehr Entspannung

Stress ist ein regelrechter Energieräuber. Die Atmung geht schneller, die Muskeln sind angespannt, das Herz-Kreislauf-System läuft auf Hochtouren, daneben bist du ständig müde: Stress kann auf Dauer schädlich sein.

Umso wichtiger ist es, Stress aus dem Alltag zu verbannen. Vielen Menschen gelingt dies mit Sport – andere machen Yoga oder meditieren regelmäßig, um geistig zur Ruhe zu kommen. Musik ist ein weiteres probates Mittel, das bei Stress Wirkung zeigt.

Je entspannter du bist, desto besser kannst du auch schlafen, sodass Müdigkeit in deinem Alltag keine Chance hat.

Trink weniger Alkohol

Mit einem Gläschen Wein am Abend lässt es sich besser schlafen, denken viele. Das ist jedoch nur bedingt richtig. Eine gewisse Menge Alkohol kann tatsächlich wie ein „Schlummertrunk“ wirken, jedoch lässt er uns nicht wirklich tief schlafen. Ganz im Gegenteil: Der Schlaf ist unruhig und oberflächlich, sodass du am nächsten Tag müde und ausgepowert bist.

Verzichte auf Koffein

Wer ständig unter Müdigkeit leidet, kommt ohne Koffein kaum durch den Tag. Neben Kaffee und schwarzem Tee greifen viele Menschen zu Energy-Drinks und Cola, die jedoch nicht nur reichlich Koffein, sondern auch sehr viel Zucker enthalten. Wenn du deine Müdigkeit in den Griff bekommen möchtest, solltest du deinen Koffein-Konsum stark einschränken oder bestenfalls ganz aufgeben.

Für den Anfang könntest du einen Monat lang auf Kaffee und Co verzichten, um zu sehen, ob die Müdigkeit verschwindet. Aufgrund des Koffein-Entzuges kann dein Körper mit Kopfschmerzen reagieren, weshalb du die Tagesdosis an Koffein langsam reduzieren solltest.

3. Tipp gegen Müdigkeit: Hacks für den Alltag

Tipps gegen Müdigkeit am morgen - Morgenroutine

Powernap für mehr Energie

Wenn die Leistungskurve am Nachmittag wieder steil abfällt und du dich antriebslos und müde fühlst, solltest du es einmal mit einem Powernap versuchen. 10 bis 15 Minuten sind ideal, um die Akkus aufzuladen. Wenn du danach eine Tasse Kaffee trinkst, kann der Energieschub laut American Academy of Sleep nochmals gesteigert werden.

Mate statt Kaffee

Wer ohne Koffein am Morgen nur schwer in die Gänge kommt, sollte öfters zu Mate greifen. Das aus den Blättern der Stechpalme gewonnene Getränk soll sogar besser gegen Müdigkeit sein als Kaffee, weil das enthaltene Koffein besonders langsam abgegeben wird. Mate ist reich an Kalium und Magnesium, daneben soll das erfrischende Getränk den Appetit zügeln, sodass Mate beim Abnehmen helfen kann.

Guarana als natürlicher Wachmacher

Guarana ist eine Pflanzenart, die zu den Seifenbaumgewächsen gehört. Die Pflanze, die im Amazonasbecken heimisch ist, bildet zwei bis drei Zentimeter lange Früchte, deren Samen einen hohen Gehalt an Koffein aufweisen. Anders als beim Kaffee wird das Koffein dieser Pflanze zeitverzögert abgegeben, sodass die aufputschende Wirkung lange anhält.

Grüner Tee

In Asien wird grüner Tee schon seit Jahrtausenden als natürlicher Wachmacher verwendet. Ähnlich wie Guarana enthält grüner Tee Koffein, das nach und nach in den Blutkreislauf gelangt. Dass die aufputschende Wirkung lange anhält, liegt vor allem an den enthaltenen Gerbstoffen, die für eine zeitverzögerte Wirkung sorgen. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Tee nicht fermentiert wurde.

Rosenwurz

Rosenwurz (Rhodiola Rosea) ist ein Dickblattgewächs, das in der Regel als Wurzelextrakt angeboten wird. Der Extrakt kann die kognitive Leistungsfähigkeit steigern, weshalb er zu den besten Mitteln gegen Müdigkeit gehört. Womöglich kommt die anregende Wirkung durch eine vermehrte Ausschüttung von Glückshormone zustande.

Ohren massieren

Klingt merkwürdig – ist aber äußerst wirksam. Wenn du dich unkonzentriert und müde fühlst oder morgens schwer aus dem Bett kommst, solltest du deine Ohrläppchen und die Ränder beider Ohren für jeweils zwei Minuten kräftig durchkneten. Die Massage kurbelt den Kreislauf an, sodass du dich danach erfrischt fühlst.

4. Tipp gegen Müdigkeit: Achte auf deine Versorgung mit Wasser und Nährstoffen

Viel trinken

Viele Menschen trinken tagsüber viel zu wenig. Dabei brauchen wir Wasser, um wach, fit und konzentriert zu sein. Wasser ist überlebenswichtig – immerhin bestehen wir zu einem Großteil aus Wasser. Wasser wird zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur, für den Stoffwechsel und den Bluttransport benötigt. Sobald wir mehr trinken, erhöhen wir den Sauerstofftransport in den Zellen, sodass wir die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit gleichermaßen steigern können.

2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit täglich in Form von stillem Mineralwasser, Kräutertees oder Apfelsaftschorlen sind als Richtwert ideal. Als Faustregel gilt jedoch: Wer viel schwitzt, insbesondere im Sommer, oder Sport treibt, braucht deutlich mehr Flüssigkeit.

Häufiger essen

Anstelle von drei großen Mahlzeiten solltest du lieber vier- bis sechsmal essen. Durch den Verzehr mehrerer kleiner Portionen stabilisiert sich der Blutzuckerspiegel, sodass die gefürchteten Heißhungerattacken ausbleiben. Dies funktioniert allerdings nur, wenn du auf gesunde Fette und komplexe Kohlenhydrate zurückgreifst, die den Blutzuckerspiegel kaum ansteigen lassen.

Omega-3-Fettsäuren

Fischöl ist nicht nur gut für das Herz – die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren können auch bei Müdigkeit helfen. Laut einer im Jahr 2009 durchgeführten italienischen Studie der Universität von Siena nahmen Freiwillige 21 Tage lang eine Fischölkapsel ein. Das Ergebnis: Die Probanden fühlten sich nicht nur wacher, sondern auch fitter. Omega-3-Fettsäuren stecken übrigens nicht nur in fettreichen Fischsorten – der natürliche Wachmacher ist auch in Walnüssen enthalten.

Eisen

Eisen gehört zu den wichtigsten Spurenelementen im menschlichen Körper. Ohne Eisen läuft gar nichts. Das Spurenelement ist ein wichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Da es den Sauerstofftransport unterstützt, kann es somit zu einer besseren Hirnfunktion und einem optimalen Energiestoffwechsel beitragen.

Der tägliche Eisenbedarf liegt zwischen 10 und 15 Milligramm. Tierische Lebensmittel, darunter Fleisch und Wurstwaren, sind die besten Eisenlieferanten. Außerdem ist das Spurenelement in Vollkornreis, Hülsenfrüchten, Feldsalat und Rucula enthalten.

Grünkohl

Grünkohl kann tatsächlich müde Geister wecken. Warum? In dem Kohl steckt jede Menge Folsäure. Folsäure regt wiederum die Blutbildung und die Sauerstoffversorgung an. Wer Grünkohl nicht mag, kann das Gemüse einfach mit süßen Früchten kombinieren, kräftig mixen und als Smoothie trinken.

 

 

 



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