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20. 12. 2017 0 Kommentare

Ein Leb- und Pfefferkuchen hier – Schokolade und Cocktails da: Weihnachten schlagen wir gerne einmal über die Stränge. Es wird geschlemmt, was das Zeug hält, weshalb die Kalorien sich später auf der Waage bemerkbar machen. Mit ein paar Tricks kommst du auch ohne fettreiche Schlemmereien durch die Festtage, ohne dabei hungern zu müssen.

Weihnachten ist in erster Linie ein Fest der Liebe. Dass an den Festtagen bis zum Umfallen geschlemmt wird, ist in den meisten Familien eher die Regel als die Ausnahme. In dieser Zeit kommen viele üppige und fettreiche Speisen auf den Tisch, deren Kalorien sich später auf den Hüften zeigen. Fettpölsterchen bleiben in der schönsten Zeit des Jahres wahrlich nicht aus, weshalb die Fitnessstudios im Januar einen starken Zuwachs verbuchen. Damit die überschüssigen Festtagspfunde ausbleiben, gibt es ein paar hilfreiche Tricks, wie du die Weihnachtszeit genießen kannst, ohne jede Kalorie zählen zu müssen.

Weihnachten ohne Kekse? Undenkbar!

Kekse und Plätzchen dürfen in keiner Weihnachtszeit fehlen. Die Leckereien werden ganz klassisch mit Butter oder Margarine, Mehl und Eiern zubereitet. Eine fettarme Variante gibt es zwar, jedoch seien wir mal ehrlich: Wer will sich an den Weihnachtsfeiertagen mit Keksen begnügen, die fad und langweilig schmecken? Wer leckere Kekse und Plätzchen essen und trotzdem auf seine Figur achten möchte, kann die Margarine oder Butter einfach gegen Kokosfett austauschen. Kokosfett ist nicht nur leicht verdaulich – es liefert auch wertvolle Energie und einen tollen Geschmack!

Snacks vor dem Weihnachtsbraten essen

Der einzige Grund, weshalb wir an den Weihnachtsfeiertagen viel zu viel essen ist, dass wir uns häufig hungrig an den Tisch setzen. Diesem Problem solltest du ganz bewusst aus dem Weg gehen, indem du vor dem Weihnachtsbraten einen (gesunden) Snack ist. Frisches Obst ist in diesem Fall ideal. Auch empfiehlt es sich, vor dem Essen ein Glas Wasser zu trinken, das nicht nur den Durst, sondern auch den Hunger stillt. Das Wasser kannst du auch gerne durch eine Suppe ersetzen, die du vor dem Hauptgang servierst.

Gluten zu Weihnachten? Es geht auch ohne!

Hollywood macht es vor: Viele Stars schwören heutzutage auf eine glutenfreie Ernährung, die ohne Weizen, Roggen, Hafer und Gerste auskommt. Gluten ist auch als Klebeeiweiß bekannt, das bei vielen Menschen für Verdauungsbeschwerden und Gewichtsprobleme sorgt. Zugegeben: Gerade in der Weihnachtszeit wollen wir nicht fasten, sondern schlemmen. Deshalb unser Tipp: Tausch doch einfach das Weizenmehl gegen Dinkelmehl aus, das deutlich weniger Gluten enthält. Deine Soßen kannst du mit Mais- oder Pfeilwurzstärke andicken, anstatt auf Weizenmehl zurückzugreifen. Pfeilwurzstärke ist ein pflanzliches Geliermittel, das aus der Arrowroot-Pflanze gewonnen wird, die in Südamerika beheimatet ist. Das geschmacksneutrale Bindemittel eignet sich auch zur Herstellung von Marmeladen und Desserts.

An Weihnachten schlemmen: Auch ohne Völlerei

Essen bis zum Abwinken? Das ist vor allem an den Weihnachtsfeiertagen die Regel. Die meisten Menschen essen gewöhnlich mehr, als sie vertragen können. Magenschmerzen, Durchfall oder Erbrechen sind nicht selten die Folge einer sinnlosen Völlerei, die buchstäblich auf den Magen schlägt. Anstatt das Essen hastig hinunterzuschlingen, solltest du es in vollen Zügen genießen. Sobald du langsamer isst, macht sich auch das Sättigungsgefühl eher bemerkbar. Psychologen haben übrigens herausgefunden, dass wir automatisch weniger essen, sobald wir einen kleineren Teller nehmen. Probier es aus!

Trockenfrüchte als süße Alternative

Sie ist süß, cremig und unheimlich lecker: Die Rede ist von Schokolade, die auf keinem Weihnachtsteller fehlen darf. Es gibt wohl kaum jemanden, der keine Schokolade mag. Leider enthalten 100 Gramm Schokolade zirka 530 kcal – das entspricht einem 40-minütigen Dauerlauf in einem schnelleren Tempo. In Maßen genossen können Trockenfrüchte eine gesündere Alternative sein, weil sie kaum Fett und weniger Zucker enthalten als Schokolade. 100 Gramm getrocknete Datteln enthalten gerade mal 285 kcal.

Avocados, Kaffee & Chili kurbeln die Fettverbrennung an

Wenn du an den Festtagen zwar schlemmen, deinen Körper aber nicht allzu sehr belasten möchtest, solltest du ein paar spezielle Lebensmittel auf den Einkaufszettel schreiben, die als wahre Fettkiller gelten. Zu den Spitzenreitern gehört Kaffee – ein beliebter Muntermacher, der für viele Menschen unentbehrlich ist. Die leistungssteigernde Wirkung ist auf das Koffein zurückzuführen, das nicht nur die Herzfrequenz und den Puls, sondern auch den Stoffwechsel ankurbelt. Dadurch kommt es zu einer Erhöhung des Energieverbrauches, weshalb du mit einer Tasse Kaffee deutlich mehr Kalorien verbrauchst als ohne. Mehr als drei bis vier Tassen pro Tag solltest du allerdings nicht trinken. Chili besitzt eine ähnliche Wirkung. Hier regt allerdings der scharfe Inhaltsstoff Capsaicin den Kreislauf an.

Ein weiterer Fatburner ist die Avocado. Wer an eine fettreiche Frucht ohne Nährwert denkt, irrt sich jedoch gewaltig. Aufgrund der Inhaltsstoffe zählt die Avocado zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Avocados sind reich an ungesättigten Fettsäuren – daneben zeichnen sie sich durch Antioxidantien, Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine aus. Außerdem enthalten die Früchte das Enzym Lipase, das die Fettverbrennung während der Verdauung steuert. Das Enzym sorgt dafür, dass das Fett nicht eingelagert und der Fettabbau beschleunigt wird. Im Übermaß essen solltest du die Avocado trotzdem nicht. Immerhin enthält eine halbe Avocado 200 bis 250 Kalorien.

Selbstgemachte Cocktails statt Wein & Sekt

Sekt und Wein gehören für viele von uns zu einem guten Weihnachtsessen dazu. Was viele nicht wissen: Die Getränke enthalten leider ganz viel Zucker. Selbstgemachte Cocktails sind eine leckere Alternative. Wer auf Alkohol verzichten kann - das prickelnde Gefühl im Mund jedoch trotzdem genießen möchte, kann sich eine schmackhafte Alternative zubereiten. Mische dafür einfach ein kohlensäurehaltiges Mineralwasser mit einem Schuss Holunderblütensirup und füge ein frisches Pfefferminzblatt hinzu. Limettensaft, Honig und Rum oder Grapefruitsaft und Wodka sind ebenfalls eine gelungene Kombi für einen kalorienarmen Cocktail.

Raus an die frische Luft!

Wer zu Weihnachten gerne schlemmt, kann die Kalorien ganz einfach durch einen längeren Spaziergang ausgleichen. Zusammen mit der Familie macht die Bewegung an der frischen Luft gleich doppelt Spaß. Vielleicht kannst du die Zeit ja zum Rodeln, Skifahren oder eine Schneeballschlacht nutzen, bevor Ihr euch am Kamin mit einer Tasse Ingwertee aufwärmt. Ingwer kurbelt übrigens den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an. Mit Honig schmeckt er ganz besonders lecker.

Spiel & Spaß: Weihnachten aktiv gestalten

Wer die Weihnachtszeit ausschließlich auf dem Sofa verbringt, braucht sich über ein paar Pfunde mehr nicht zu wundern. Schlemmen ist durchaus erlaubt – wenn du dich tagsüber bewegst. Bewegung hält nämlich nicht nur fit, sondern auch schlank. Es muss nicht gleich das Fitnessstudio sein. Schon gar nicht an Weihnachten. Veranstalte doch einfach eine Schnitzeljagd, um die Weihnachtsgeschenke zu suchen. Per GPS macht die Schatzsuche noch mehr Spaß.

Eiweiß macht satt

Eiweiß macht satt, während Kohlenhydrate den Insulinspiegel nur unnötig in die Höhe treiben. Um den Hunger zu stillen, solltest du vor allem an den Weihnachtstagen eiweißreich essen. Deshalb: Iss lieber etwas mehr von der Weihnachtsgans und lass die Finger von Knödeln und Kartoffeln. Unser Tipp: Back deine Kekse doch einfach mit Eiweißpulver oder Sojaprotein – die Eiweißbomben schmecken nicht nur zu Weihnachten!

Quellen

[1] http://ajcn.nutrition.org/content/70/3/412.abstract?ijkey=6577d51c519a0eec9aa41f608d97c46ea5fdfb38&keytype2=tf_ipsecsha



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