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02. 11. 2017 0 Kommentare


Sobald der Winter vorbei ist und die Temperaturen wieder steigen, wollen viele Sportmuffel mit dem Training beginnen. Viele können sich allerdings nur schwer überwinden, weshalb sie ihre Pläne schnell über Bord werfen. Diese 8 Trainingstipps helfen dir dabei, deinen inneren Schweinehund zu überwinden.

Schlechtes Wetter, Müdigkeit, Stress, Zeitmangel: Ausreden gibt es viele, um nicht trainieren zu müssen. Dabei nimmst du dir jeden Tag vor, Sport zu treiben. Du willst endlich fitter werden, Muskeln aufbauen oder Fett verbrennen. Dein Geist scheint durchaus motiviert zu sein, jedoch kämpft dein Körper gegen einen unsichtbaren Feind an. Dieser Feind ist dein innerer Schweinehund, der deine Pläne tagtäglich durchkreuzt. Schließlich ist das weiche Sofa in deinem Wohnzimmer weitaus bequemer als deine Turnschuhe. Außerdem hast du keine Lust, nach der Arbeit ins Fitnessstudio zu fahren. Fakt ist: Wenn du deine Fitness verbessern, abnehmen oder Muskeln aufbauen möchtest, solltest du deine alten Gewohnheiten gegen neue austauschen. Wie das geht, liest du hier.

Menschen sind Gewohnheitstiere

Was ist das eigentlich, das dich daran hindert, endlich mehr Sport zu treiben? Ganz einfach: Es ist die Gewohnheit, nichts zu tun. Menschen sind Gewohnheitstiere, die sich an neue Dinge nur schwer gewöhnen können. Veränderungen fallen tatsächlich schwer, weil wir etwas aufgeben müssen. Vielleicht gehörst auch du zu denjenigen, die sich ständig vornehmen, mehr Sport zu treiben. Trainingspläne werden gewöhnlich im neuen Jahr geschmiedet, wenn die warme Jahreszeit beginnt. Die Fitnessbranche boomt vor allem im Frühjahr, jedoch ebbt der Hype nach wenigen Wochen schon wieder ab. Spätestens in den Sommermonaten herrscht in vielen Fitnessstudios wieder gähnende Leere. Was hochmotiviert beginnt, endet schon bald in einer Sackgasse. Wenn dir die Motivation für dein Training fehlt, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst entweder deine Gewohnheiten ändern oder einen Personal Trainer engagieren. Du hast die Wahl – beginne jetzt!

Motiviere dich selbst!

Es muss nicht gleich der täglich Gang ins Fitnesstudio sein, um sich in Form zu bringen. Sobald wir etwas zwanghaft tun, verlieren wir die Lust daran. Viel besser ist es, mit kleinen Schritten zu beginnen, um motiviert zu bleiben. Dies können beispielsweise zehn Liegestütze, Klimmzüge oder zehn Kniebeugen täglich sein, die du kontinuierlich steigerst. Nimm die Treppen, anstatt mit dem Lift nach oben oder unten zu fahren. Oder schließe deinen Arbeitstag mit einem zehnminütigen Spaziergang durch den Park ab. Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die dich ans Ziel fühen. Mache das Training zu einem täglichen Ritual. Fünf Minuten täglich sind immer noch besser als ein sporadisches, stundenlanges Work-out, das du sowieso bald aufgibst.

Verändere deine Trainingsumgebung!

Eine fehlende Motivation ist immer die Folge von Langeweile. Wenn du schon bei dem Gedanken zu gähnen beginnst, dein Training in dem muffigen Fitnessstudio um die Ecke abzuspulen, solltest du definitiv etwas ändern. Keine Angst: Du musst nicht gleich deinen Vertrag kündigen. Ein paar Trainingseinheiten in ungewohnter Umgebung reichen bereits aus, um das Training zu pushen. Wechsle für ein paar Tage das Fitnessstudio, mache einen Spinningkurs, spiele Badminton, Tennis oder Squash. Wenn du bislang immer im Park gelaufen bist, könntest du deine Runden im Wald, am See oder in der Stadt drehen. Verändere einfach deine Trainingsumgebung, um wieder motiviert zu sein.

Tausche schlechte Gewohnheiten gegen gute aus!

Manchmal müssen wir unsere schlechten Gewohnheiten einfach aufgeben, um gesünder zu leben. Da dieses Vorhaben äußerst schwierig ist, müssen wir unseren Körper und Geist austricksen. Du liebst Fast Food? Dann solltest du um das Fastfood-Restaurant um die Ecke einen großen Bogen machen, indem du einen anderen Heimweg wählst. Kämpfe gegen das ungesunde Essen an und verbanne die zucker- und fetthaltigen Lebensmittel aus deinem Kühlschrank. Tausche sie gegen echtes Powerfood aus, anstatt zu Burgern, Schokolade und Müsliriegeln zu greifen. Du musst nicht gleich ein Sternekoch werden, um deine Essgewohnheiten zu ändern. Smoothies und leckere Sandwiches sind schnell zubereitet und äußerst lecker. Die Mahlzeiten für den nächsten Tag kannst du bereits abends vorbereiten. Zu guter Letzt solltest du deine TV-Abos kündigen, um nicht den ganzen Abend auf dem Sofa zu sitzen. Packe deine Sporttasche bereits am Vorabend ein, um nach der Arbeit direkt ins Fitnessstudio zu fahren.

Verändere deinen Trainingsplan!

Du bist unmotiviert? Dein Training ist langweilig? Dann verändere doch einfach deinen Trainingsplan, um für mehr Abwechslung im Trainingsalltag zu sorgen. Tausche die Übungen gegen neue aus, indem du beispielsweise nicht mit der Langhantel, sondern mit Kurzhanteln trainierst. Trainiere kurz und hart, um nicht allzu viel Energie zu vergeuden. Schiebe eine Ausdauereinheit ein, die dir mehr Kraft verleiht. Auch kann eine Veränderung der Trainingszeiten helfen, das Motivationsloch zu verlassen.

Suche dir neue Herausforderungen!

Herausforderungen sind der Schlüssel zum Erfolg. Ohne Herausforderungen wirst du dich kaum verbessern können und das Training schnell aufgeben. Der Clou ist: Du must deine Ziele schriftlich festhalten, um fokussiert zu sein. Frage dich selbst, welches Ziel du zuallererst erreichen möchtest. Willst du dein Körperfett reduzieren, um definierter auszusehen? Wenn ja: Wie viel willst du verlieren? Möchtest du schlanker werden? Wenn ja: Wie viele Kilos möchtest du abnehmen? Wenn du weißt, was du erreichen möchtest, fällt dir das Training leichter.

Verändere deine Ernährung!

Zuckerhaltige Lebensmittel solten ab sofort der Vergangenheit angehören. Dabei sollte jede Mahlzeit aus einer Proteinquelle bestehen. Eier zum Frühstück, Lachs zum Mittag oder ein gebratenes Steak als Abendbrot: Proteinquellen gibt es viele. Wenn es einmal schnell gehen muss, sorgt ein Proteinshake für Abwechslung. Frisches Gemüse als Beilage versorgt deinen Körper mit essenziellen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Den Verzehr von Zucker und zuckerhaltigen Lebensmitteln, insbesondere Getreide, Fruchtsaft und Obst, solltest du hingegen reduzieren, weil die Zutaten deine Taille, ruinieren.

Musik als Motivator!

Musik kann ein toller Motivator sein. Lieblingssongs treiben dich zu Höchstleistungen an, um deine Ziele zu erreichen. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich um Musik handelt, die du liebst und die du kennst. Langsame Songs solltest du bei einem schweißtreibenden Training meiden, da sie eher einschläfernd als motivierend wirken.

Der Blick in den Spiegel!

Wenn du dich mal wieder von deinen Zielen abbringen lässt, reicht ein Blick in den Spiegel, um wieder fokussiert zu sein. Dein Spiegelbild zeigt dir immer, ob du Fortschritte machst oder nicht.

Hol dir Verstärkung!

Viele Einzelkämpfer quälen sich durch das Training, weshalb sie den Sport irgendwann ganz aufgeben. Trainingspartner können diesbezüglich echte Motivatoren sein, wenn sie dich antreiben. Die besten Trainingspartner sind allerdings diejenigen, die besser sind als du.



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